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Jüdisches Exil in Shanghai: Museumsbesuch und Literaturgespräch

Deutsche Wochen 2026 · 17.10.2026

Am 17. Oktober 2026 standen bei den Deutschen Wochen die Geschichte des jüdischen Exils in Shanghai und ihre literarische Überlieferung im Mittelpunkt. Am Vormittag führte Prof. Dr. Thomas Zimmer, Sinologe an der East China Normal University, die Teilnehmenden durch das Shanghai Jewish Refugees Museum und anschließend durch das historische Viertel Hongkou. Der Besuch verband die im Museum dokumentierten Lebensgeschichten mit den Orten, an denen die Geflüchteten gelebt hatten.

Am Nachmittag folgte im Chinesisch-Deutschen Haus der Tongji-Universität das Gespräch „Stimmen aus dem Exil“. Unter der Moderation von Thomas Zimmer sprachen der Verleger und Autor Albert C. Eibl und die Germanistin Dr. Xu Guanqun über wiederentdeckte deutschsprachige Literatur, die jüdische Exilpresse in Shanghai und das Verhältnis von Fremde und Heimat.

Eibl brachte seine Erfahrungen aus der Arbeit im Verlag „Das vergessene Buch“ ein, Xu ihre Forschung zur jüdischen Exilpresse. Im Zentrum stand die Frage, wie Literatur und Medien Erfahrungen des Exils bewahren und für heutige Leserinnen und Leser zugänglich machen.



Gemeinsames Gruppenfoto beim Besuch des Shanghai Jewish Refugees Museum.


Die Gruppe erkundet die Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Flüchtlinge in Shanghai.


Der anschließende Rundgang führt durch das historische Viertel Hongkou.


Beim Gespräch „Stimmen aus dem Exil“: Dr. Xu Guanqun, Prof. Dr. Thomas Zimmer und Albert C. Eibl (von links).


Albert C. Eibl im Gespräch über Literatur und Exilerfahrungen.


Gruppenfoto zum Abschluss des Gesprächs an der Tongji-Universität.




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