Im Rahmen der Deutschen Wochen des Chinesisch-Deutschen Campus fand am 18. Oktober 2026 von 14 bis 17 Uhr das deutsch-chinesische Sprachcafé im Konferenzraum 319 des Deutschkollegs am Zhangwu-Campus der Tongji-Universität statt. Insgesamt nahmen 46 Personen an der Veranstaltung teil. Bei einem Kulturquiz und offenen Gesprächen konnten die deutschen und chinesischen Studierenden ihre Sprachkenntnisse anwenden, Erfahrungen austauschen und mehr über die Kultur und den Alltag der jeweils anderen erfahren.

DaF-Lehrerin Verena Hahn eröffnet das Sprachcafé und begrüßt die Teilnehmenden

DAAD-Lektor Konstantin Hanack stellt den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) vor
Welche Getränkemarken kommen aus Deutschland? Welches Brot ist dort am beliebtesten? Welche Stadt liegt am zentralsten in Deutschland?
Das Kahoot-Quiz zur deutschen und chinesischen Kultur machte aus Alltagswissen abwechslungsreiche Fragen. Bei vertrauten wie auch überraschenden Themen konnten die Studierenden ihr Wissen einbringen und Neues entdecken. Getränke, Brot und Stadtgeografie boten dabei einen anschaulichen Zugang zu kulturellen Besonderheiten.

Von Alltagswissen bis Stadtgeografie – beim Kahoot-Quiz erkunden die Studierenden die deutsche und chinesische Kultur
Beim freien Austausch reichten die Themen von Heimat, Hobbys und Studium bis zu persönlichen Erfahrungen mit dem Leben und Lernen in chinesischen und deutschen Städten.
Was für die einen selbstverständlich zum Alltag gehört, weckt bei den anderen vielleicht besondere Neugier. Die Studierenden erzählten von Unterschieden zwischen Deutschland und China, die sie selbst erlebt hatten, und lernten durch die Geschichten der anderen auch Orte kennen, an denen sie noch nie gewesen waren. Mit jeder Frage und jeder Antwort wurden ihre Vorstellungen vom Leben im jeweils anderen Land konkreter.
Ganz nebenbei wurde dabei auch die Sprache geübt: Wie stelle ich meine Heimat vor? Wie erzähle ich von einem Hobby? Wie beschreibe ich ein Erlebnis im Ausland? Wer etwas zu erzählen hat, findet auch einen Anlass, das Gespräch zu suchen.





Von der Heimat bis in die Ferne – durch persönliche Geschichten lernen die Studierenden unterschiedliche Lebenswelten kennen
Die drei gemeinsamen Stunden boten Gelegenheit, Sprache im direkten Austausch anzuwenden und einander näher kennenzulernen. Zugleich entstanden neue Themen für weitere Gespräche. Wir freuen uns auf das nächste Sprachcafé – und darauf, Erfahrungen zu teilen und die begonnenen Gespräche fortzusetzen.