Am 23. Oktober 2026 trafen sich chinesische und deutsche Studierende der Tongji-Universität zu einem gemeinsamen Spieleabend. Die Veranstaltung im Rahmen der Deutschen Wochen wurde von Qian Lingyan von der Deutschen Fakultät begleitet. An mehreren Tischen spielten die Teilnehmenden in kleinen Gruppen und lernten dabei unterschiedliche Karten- und Brettspiele kennen.
Zur Auswahl gehörte das chinesische Brettspiel „Fünf in einer Reihe“. Mit schwarzen und weißen Steinen versuchen die Spielenden, als Erste eine durchgehende Reihe aus fünf Steinen zu bilden. Daneben kamen verschiedene Kartenspiele auf den Tisch. Wer ein Spiel bereits kannte, konnte den anderen die Regeln erklären und beim Einstieg helfen.
Eine Einführung galt dem Werwolfspiel, dessen Rollen und Ablauf mithilfe einer Präsentation erläutert wurden. Das Spiel lebt vom Gespräch: Die Beteiligten müssen Vermutungen begründen, auf die Argumente der anderen eingehen und gemeinsam entscheiden, wem sie vertrauen. Damit knüpfte es unmittelbar an die Idee des Abends an, Sprache beim gemeinsamen Spielen anzuwenden.
Bei Snacks und Getränken setzten sich die Gespräche zwischen den Spielrunden fort. Der Spieleabend ergänzte die Vorträge, Filmabende und Exkursionen der Deutschen Wochen um einen Anlass zum persönlichen Kennenlernen. Chinesische und deutsche Studierende konnten gemeinsam etwas ausprobieren und sich auch außerhalb ihrer Lehrveranstaltungen begegnen.

Einführung in die Rollen und Regeln des Werwolfspiels.
Die Teilnehmenden verteilen sich auf mehrere Spieltische.
Eine Spielrunde mit Karten und Gesprächen am Tisch.
Teilnehmerinnen am Tisch mit Brett- und Kartenspielen.
Konzentrierte Spielzüge beim gemeinsamen Fünf in einer Reihe.
Gespräche bei Snacks und Getränken zwischen den Spielrunden.