Um die fachlichen Kompetenzen der Mitglieder des deutschsprachigen Campus-Guide-Teams der Tongji-Universität weiter zu stärken und die zweisprachigen Präsentationen zu verfeinern, sodass die 120-jährige Geschichte der Universität noch besser kulturübergreifend vermittelt werden kann, führte das Team am 28. April 2026 im Museum der Universitätsgeschichte auf dem Siping Campus die zweite Schulung zur Geschichtspräsentation durch. An der Veranstaltung nahmen die Parteisekretärin der Chinesisch-Deutsche Hochschule, Feng Yiping, sowie ihr Stellvertreter, Cao Lu, teil.
Für die Schulung wurde Herr Dominik Sprenger, Büroleiter des Chinesisch-Deutschen Campus (CDC) der Chinesisch-Deutschen Hochschule der Tongji-Universität, als Gastdozent eingeladen. Er bot den Teammitgliedern eine informative Fortbildung zur Verbesserung ihrer deutschsprachigen Präsentationsfähigkeiten.

1、„Durch Übung lernen – Erste Präsentationen im Museum der Universitätsgeschichte“

Zu Beginn der Schulung führten die Teammitglieder Vorträge auf dem Campus und im Museum der Universitätsgeschichte durch. Von den ursprünglichen Gründungsabsichten der Tongji-Universität über die ununterbrochene akademische Arbeit zu Kriegszeiten, von der Beharrlichkeit des Schulbetriebs in Lizhuang bis zur dynamischen Entwicklung nach der Reform- und Öffnungspolitik präsentierten die Mitglieder die über hundertjährige Entwicklung der Universität klar strukturiert und flüssig. Jede Präsentation war eine Hommage an die Geschichte der Tongji; jedes Detail spiegelte die Verbundenheit der Studierenden mit ihrer Heimatuniversität wider.
Die Vortragsübungen vor Ort ermöglichten es den Teilnehmenden, die Atmosphäre realer Präsentationen direkt zu erleben und legten damit die Grundlage für gezielte Optimierungen.





2、„Gezielte Anleitung – Optimierung der Präsentation aus deutscher Perspektive“

Anschließend fand die Schulung im Lehrerfortbildungszentrum des Zhonghe-Gebäudes statt. Herr Dominik Sprenger nutzte seine zehnjährige Erfahrung in China, um den Studierenden aus der Perspektive deutscher Zuhörer fachliche Hinweise zur Gestaltung ihrer Vorträge zu geben.


Er betonte, dass Präsentationen für ein deutsches Publikum nicht nur sprachlich korrekt sein müssen, sondern auch kulturelle Hintergrundinformationen enthalten sollten. Wenn beispielsweise „Wusong“ erwähnt wird, sind geografische Lage und historische Bedeutung möglicherweise nicht bekannt und sollten erläutert werden. Auch bei der Vorstellung chinesischer Wissenschaftler ist es wichtig, auf das Wissen des deutschen Publikums einzugehen und gegebenenfalls zusätzliche Informationen bereitzustellen, um Verständnislücken zu vermeiden.


Zur deutschen Ausdrucksweise gab Herr Sprenger individuelle Hinweise zu schwer auszusprechenden oder seltenen Wörtern, las diese mit den Studierenden und erklärte deren Bedeutung. Er empfahl, möglichst einfache und verständliche Formulierungen zu verwenden, um den Vortrag an die Sprachgewohnheiten des deutschen Publikums anzupassen. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass historische Details mit Bezug zu Deutschland, etwa die Deutschlanderfahrungen des ehemaligen Universitätspräsidenten Li Guohao, in die Vorträge eingebunden werden könnten, um den Inhalt anschaulicher zu gestalten und die Verbindung zwischen Tongji und Deutschland lebendig zu vermitteln.

3、„Interaktiver Austausch – Neue Methoden für fortgeschrittene Präsentationen“


Frage- und Austauschteil diskutierten die Studierenden lebhaft darüber, wie die Inhalte besonders einprägsam vermittelt werden können. Herr Sprenger teilte seine Erfahrungen und gab praktische Tipps zu interaktiven Präsentationen und storytelling-basierten Vorträgen, um die Studierenden zu ermutigen, über das bloße Ablesen hinauszugehen und die Geschichte der Universität emotional und ansprechend zu präsentieren.
Zum Abschluss richtete Parteisekretärin Feng Yiping ermutigende Worte an die Studierenden: „Fürchten Sie sich nicht davor, Fehler zu machen. Präsentieren Sie mit Gefühl – Ihre Aufrichtigkeit ist die beste Erklärung.“ Diese Worte gaben allen Teilnehmern zusätzliches Selbstvertrauen.

Die Schulung verbesserte nicht nur die Deutschkenntnisse und die Präsentationslogik der Teammitglieder, sondern zeigte ihnen auch, wie die 120-jährige Geschichte der Tongji-Universität aus einer interkulturellen Perspektive vermittelt werden kann.
In Zukunft werden die Mitglieder des Deutsch-Erklärungsteams ihre Erkenntnisse aus dieser Schulung nutzen, ihre Präsentationen weiter verfeinern und die Geschichten von Tongji auf Deutsch erzählen – so wird der Geist der hundertjährigen Tradition der Universität lebendig weitergetragen.