„Blue Book of Germany“ erneut mit erstem Preis ausgezeichnet
发布时间:15.08.2026

Vom 13. bis 15. August 2026 fand in Hohhot die 27. Nationale Blue-Book-Jahrestagung gemeinsam mit dem zweiten Thinktank-Forum zu Chinas Modernisierungsweg statt. Bei der 17. Vergabe der landesweiten Auszeichnungen für herausragende Blue Books erhielt das vom Zentrum für Deutschlandstudien der Tongji-Universität herausgegebene „Blue Book of Germany: Annual Development Report of Germany“ erneut den ersten Preis.

Prof. ZHENG Chunrong, Direktor des Zentrums und Herausgeber der Reihe, stellte auf der Tagung Erfahrungen aus vierzehn Jahren Redaktions- und Forschungsarbeit vor. Im Mittelpunkt seines Beitrags stand die Frage, wie die Regional- und Länderforschung eigenständige Wissens-, Wissenschafts- und Diskurssysteme entwickeln kann.



Die Reihe erscheint seit 2012 und umfasst inzwischen 14 Bände. Ein interdisziplinäres Team untersucht darin jährlich Entwicklungen der deutschen Innen- und Außenpolitik, der Wirtschaft und Gesellschaft sowie der deutsch-chinesischen und europäisch-chinesischen Beziehungen. Die Berichte verbinden Überblicksanalysen mit thematischen Einzelstudien und stützen sich auf eigene Erhebungen und weitere empirische Daten.

Die Reihe wurde bereits in der 11., 12. sowie in der 14. bis 17. Preisrunde jeweils mit dem ersten Preis ausgezeichnet.



In seinem Vortrag nannte ZHENG Chunrong mehrere Arbeitsprinzipien: Themen sollen an chinesischen außenpolitischen Fragestellungen anknüpfen und fachübergreifend bearbeitet werden; Veröffentlichungen sollen mit wichtigen politischen und bilateralen Terminen verbunden und durch wissenschaftliche Tagungen begleitet werden. Forschungsergebnisse sollen sowohl in Politikberatung und Lehre einfließen als auch mehrsprachig international vermittelt werden.

Für die weitere Entwicklung regional- und länderkundlicher Blue Books hob ZHENG Chunrong fünf Aufgaben hervor: stärker auf wechselseitige Beziehungen ausgerichtete Fragestellungen, fachübergreifende Teams mit Nachwuchsförderung, prägnante chinesische Fachbegriffe für die internationale Kommunikation, besser verknüpfte Datenbanken und Beratungsformate sowie eine engere Zusammenarbeit der beteiligten Redaktionen.

Das Zentrum für Deutschlandstudien kündigte an, die Reihe weiterzuentwickeln und als Grundlage für Forschung, Lehre, Politikberatung und internationalen Austausch zu nutzen.


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